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Bezirksliga Staffel 04: SG Serkenrode/Fretter – TuS Sundern, 2:2 (1:0), Finnentrop
Die SG Serkenrode/Fretter spuckte dem TuS Sundern in die Suppe und knöpfte dem favorisierten Team ein 2:2-Remis ab. Die Prognosen für den TuS waren gut. Doch am Ende zogen Wolken auf und der Favorit sonnte sich nicht im Freudenjubel. Im ersten Vergleich der Saison waren die drei Punkte nach einem 3:0 auf das Konto von Sundern gegangen.
Bei der SG kam Felix Schmidt-Holthöfer für Christian Günther ins Spiel und sollte fortan für neue Impulse sorgen (20.). Ehe es in die Kabinen ging, markierte Schmidt-Holthöfer das 1:0 für Serkenrode/Fretter (40.). Die Pausenführung der Elf von Coach Christian Günther fiel knapp aus. In Durchgang zwei lief Jan Büsse anstelle von Maximilian Mertin für den TuS Sundern auf. Die Fans der SG Serkenrode/Fretter unter den 175 Zuschauern durften sich über den Treffer von Adrian Berkowitz aus der 49. Minute freuen, der den Vorsprung weiter anwachsen ließ. Die Einwechslung von David Peplinski, welcher für Anas Boukidar kam, sollte den TuS wachrütteln (52.). Für frischen Wind sollte Einwechselmann Oliver Niedbala sorgen, dem Fabio Granata das Vertrauen schenkte (61.). In der 63. Minute brachte Peplinski den Ball im Netz der SG unter. Niedbala sicherte seiner Mannschaft kurz vor dem Abpfiff den Ausgleich, als er in der 85. Minute ins Schwarze traf. Am Schluss hatte im Duell der beiden Mannschaften keine die Oberhand gewonnen und so trennten sich die SG Serkenrode/Fretter und der TuS Sundern schließlich mit einem Remis.
Der Teilerfolg brachte eine tabellarische Verbesserung mit sich. Die SG liegt nun auf Platz sechs. Der Gastgeber verbuchte insgesamt zehn Siege, sechs Remis und neun Niederlagen. Für die SG Serkenrode/Fretter sprangen in den letzten fünf Spielen nur vier Punkte heraus.
Mit 61 Zählern führt der TuS das Klassement der Bezirksliga Staffel 04 souverän an. Die Angriffsreihe des Gasts lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 85 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen. Nur zweimal gab sich der TuS Sundern bisher geschlagen. Seit fünf Begegnungen hat der TuS das Feld nicht mehr als geschlagene Mannschaft verlassen.
Vor heimischem Publikum trifft die SG am nächsten Sonntag auf FC Neheim-Erlenbruch, während der TuS Sundern am selben Tag den VfL Bad Berleburg in Empfang nimmt.